Was ist eine kol­le­gia­le und agi­le Kreis­or­ga­ni­sa­ti­on? Wel­che Model­le und Vari­an­ten exis­tie­ren? Woher kom­men die Ide­en und wel­che Wid­rig­kei­ten, Her­aus­for­de­run­gen und Pra­xis­er­fah­run­gen sind bekannt? Wel­che Arten von Krei­se gibt es? Was sind Krei­se und Rol­len? Wel­chen Nut­zen hat eine kreis­för­mi­ge Orga­ni­sa­ti­ons­land­kar­te?

Wie führt man agi­le und kol­le­gia­le Führungs- und Orga­ni­sa­ti­ons­prin­zi­pi­en in einer Orga­ni­sa­ti­on ein? Was ist dabei zu beach­ten? Wel­che Schrit­te, Rah­men­be­din­gun­gen, Vor­ge­hens­prin­zi­pi­en, Workshop-Formate und inne­re Land­kar­ten haben sich bewährt? Wel­che Feh­ler las­sen sich ver­mei­den?

In die­sem Work­shop erhal­ten Sie einen Über­blick über die wich­tigs­ten Struk­tur­ele­men­te der kol­le­gia­len Kreis­or­ga­ni­sa­ti­on und ler­nen ein pra­xis­er­prob­tes Modell zur Ein­füh­rung agi­ler Führungs- und Orga­ni­sa­ti­ons­prin­zi­pi­en ken­nen.

Nächste Termine

Zeit­raum Ort   Ver­füg­ba­re Plät­ze und Prei­se* Anmel­dung
Do 08.02.2018 (1 Tag) Ham­burg Flex­preis € 610,00 (€ 725,90)
Pre­paid € 490,00 (€ 583,10)

*Net­to­preis pro Teil­neh­mer zzgl. MwSt. (in Klam­mern Brut­to­preis inkl. MwSt.). Arbeits­ma­te­ria­li­en und Workshop-Getränke sind im Preis ent­hal­ten.

Inhalte

Teil 1: Die kol­le­gia­le Kreis­or­ga­ni­sa­ti­on (1/2 Tag)

  • Das Kreis­mo­dell als Orga­ni­sa­ti­ons­land­kar­te.
  • Die Bedeu­tung der kon­zen­tri­schen Rin­ge Wert­bil­dung, unter­stüt­zen­de Dienst­leis­tun­gen, Koor­di­na­ti­ons­krei­se, Inha­ber.
  • Ver­schie­de­ne Arten von Teams, Krei­sen und Grup­pen, Prak­ti­ker­grup­pen (Com­mu­ni­ty of Prac­tice), Kol­le­gen­grup­pen und kol­le­gia­le Mit­ar­bei­ter­ent­wick­lung, kreis­über­grei­fen­de Rol­len
  • Hier­ar­chi­en, Führungs-, Koordinations- und Reprä­sen­tanz­be­zie­hun­gen zwi­schen Krei­sen.
  • Bezü­ge zur Orga­nisia­ti­ons­um­welt (Kun­den, Kun­den­grup­pen, Lie­fe­ran­ten, Arbeits­markt, öffent­li­ches Recht, Gesell­schaft, Gemein­wohl, Öko­lo­gie, Kon­zern­part­ner und Hol­ding­struk­tu­ren etc.).
  • Her­kunft und Vari­an­ten von Kreis­mo­del­len, Ver­gleich der Struk­tur­as­pek­te von Sozio­kra­tie, Holok­ra­tie, Pfir­sich­mo­dell, Peripherie-Zentrum-Unterscheidung, Spo­ti­fy u.a.
  • Kreis­in­ter­ne Rol­len, Prin­zi­pi­en und Mit­glieds­ar­ten, Kreis­kon­sti­tu­ti­on, Wahl von Rol­len­in­ha­bern, Trans­pa­renz.
  • Bezü­ge zu Willensbildungs- und Ent­schei­dungs­pro­zes­sen
  • Koexis­tenz mit tra­di­tio­nel­len Linien-,  Matrix- und Pro­jekt­orga­ni­sa­tio­nen
  • Refle­xi­on des Gelern­ten und Erfah­re­nen, Fra­gen und Ant­wor­ten, Do´s und Dont´s

Teil 2: Ein­füh­rung agi­ler Führungs- und Orga­ni­sa­ti­ons­prin­zi­pi­en (1/2 Tag)

  • Das ide­al­ty­pi­sche Vor­ge­hens­mo­dell als inne­re Land­kar­te zur Ein­füh­rung.
  • Grund­sätz­li­che Unter­schie­de zu übli­chen Change-Prozessen: Pull statt Push, Experimentell-empirische Ent­wick­lung, kon­ti­nu­ier­li­che Ent­wick­lung und Eta­blie­rung
  • Die Dele­ga­ti­ons­ta­fel: Rah­men­be­din­gun­gen, Auf­la­gen und Prio­ri­tä­ten der Inhaber/Geschäftsführer: Was ist kol­le­gia­le gestalt­bar und was nicht?
  • Die Kon­text­brü­cke: Dür­fen, Wol­len und Dia­log übers Kön­nen, Ange­bot und Nach­fra­ge von Ver­ant­wor­tung, Ent­wick­lung von Ver­trau­en.
  • Das Company-Board (Füh­rungs­mo­ni­tor) als zen­tra­les Werk­zeug kol­le­gia­ler Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on.
  • Inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on und Mobi­li­sie­rung, Bedeu­tung von Meta­phern und Spra­che.
  • Die Auf­ga­be und Bedeu­tung des Über­gangs­teams.
  • Ein­bin­dung spe­zi­el­ler Inter­es­sen­grup­pen (Füh­rungs­kräf­te, Per­so­nal­we­sen, Betriebs­rat u.a.).
  • Der schritt­wei­se Über­gang und die Koexis­tenz mit tra­di­tio­nel­len Linien-,  Matrix- und Pro­jekt­kon­tex­ten; Unter­schie­de zu abrup­ten Ein­füh­rungs­stra­te­gi­en ande­rer Model­le.
  • Unter­schei­dung von ope­ra­ti­ver und orga­ni­sa­tio­na­ler Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on.
  • Hin­wei­se auf Sys­tem­prin­zi­pi­en, sys­te­mi­schen Aus­gleichs­hand­lun­gen, Kon­sent­mode­ra­tio­nen und hilf­rei­che Ritua­len
  • Refle­xi­on des Gelern­ten und Erfah­re­nen, Fra­gen und Ant­wor­ten, Do´s und Dont´s

Dar­über hin­aus wer­den je nach Inter­es­se der Teil­neh­mer­grup­pe ggf. wei­te­re spe­zi­el­le The­men geklärt und bear­bei­tet.

Rahmendaten

Ziel­grup­pe, Vor­aus­set­zun­gen

Der Work­shop rich­tet sich an Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­ler, Mit­glie­der von Über­gangs­teams,  inter­es­sier­te Unter­neh­mer und Füh­rungs­kräf­te, Com­pa­ny Coa­ches, agi­le Coa­ches und Per­so­na­ler. Prin­zi­pi­ell ist er geeig­net für Orga­ni­sa­ti­ons­mit­glie­der und -beglei­ter aller Art.

Schu­lungs­zei­ten
Wir tref­fen uns um 9:00 Uhr, star­ten inhalt­lich um 9:30 Uhr und arbei­ten bis 16:30 Uhr, ggf. 17:00 Uhr.

Fris­ten und Geschäfts­be­din­gun­gen
Die for­ma­le Abwick­lung die­ses Ange­bo­tes läuft über unse­ren Koope­ra­ti­ons­part­ner next U. Bei weni­ger als sechs ange­mel­de­ten Teil­neh­me­rin­nen sagen wir die Ver­an­stal­tung 18 Tage vor Beginn ab. Des­wei­te­ren gel­ten die Geschäfts­be­din­gun­gen unse­res Koope­ra­ti­ons­part­ners.

Prepaid-Ticket: Sie zah­len unmit­tel­bar nach Anmel­dung, kön­nen Ter­mi­ne bis vier Tage kos­ten­los vor­her wech­seln, jedoch nicht stor­nie­ren.

Flex-Ticket: Sie kön­nen bis vier Tage vor­her kos­ten­los stor­nie­ren oder Ter­mi­ne wech­seln und zah­len erst kurz vor Ver­an­stal­tungs­be­ginn.

Ent­hal­te­ne Leis­tun­gen
Im Preis ent­hal­ten sind Tagungs­ge­trän­ke und Arbeits­ma­te­ria­li­en. Der Work­shop wird betreut von Bernd Oes­te­reich und Clau­dia Schrö­der.